ROMY ERTL: ALLES IST GUT, SOLANGE DU WILD BIST.


Der Name Ertl steht im Skisport für große Erfolge. Olympische Medaillen, Weltmeistertitel und Weltcupsiege machten Martina Ertl zu einer Ikone. Mit ihrer Tochter Romy Ertl wächst nun die nächste Generation heran: ehrgeizig, erfolgreich und bereits mit einer Medaille bei den Olympischen Jugendspielen sowie mehreren FIS-Siegen.

2026-03-16

Als Mitglied des erweiterten Weltcup-Kaders und nach ihrem zweiten Weltcup-Start spricht die 18-Jährige im Interview über ihre Anfänge, Erwartungen und Ziele.

Romy, wie würdest du dich selbst in drei Worten beschreiben?
Wild, offen und lustig

Dein erstes Mal auf Skiern?
Ich bin mit etwa eineinhalb Jahren das erste Mal auf Skiern gestanden. Ich habe damals meinem älteren Cousin bei einem Skikurs-Rennen zugeschaut und danach – laut meiner Mama – immer gesagt: „Romy Ski, Romy Ski“. Daraufhin hat sie mich einfach auf die Ski gestellt.

Deine Mutter war eine sehr erfolgreiche Skirennläuferin. Hast du viel von ihr abschauen können?
Ja, definitiv. Meine Mama ist nach wie vor meine größte Inspiration und mein Vorbild. Sie hat mich von Anfang an auf der Piste begleitet und unterstützt mich mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen. Ohne sie wäre ich nicht die Skifahrerin, die ich heute bin.

Verspürst du manchmal Druck aufgrund des berühmten Nachnamens?
Für mich ist es eine Freude und auch eine Ehre, den Nachnamen Ertl im Skisport weiterzutragen. Ich sehe es ausschließlich als Vorteil, eine solche Mutter in diesem Sport zu haben, und bin dafür sehr dankbar.

Was war bisher dein schönster Moment im Skirennsport?
Der emotionalste Moment war definitiv mein Weltcup-Debüt in Levi. Dieser Tag hat mich trotz meines Ausscheidens sehr positiv geprägt und motiviert, weiterzuarbeiten. Ich habe unglaublich viel gelernt und diese Erfahrung mitgenommen.

Welche Ziele hast du dir für die nächsten Jahre gesetzt?
Mein Ziel ist es, jeden Tag, an dem ich auf Ski oder im Kraftraum stehe, mein Bestes zu geben und mich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und zu verbessern – körperlich, skitechnisch und mental.

Wenn du nicht auf Skiern stehst – womit verbringst du am liebsten deine Zeit?
Am liebsten verbringe ich meine freie Zeit mit meiner Familie oder treffe mich mit Freunden.

Dein Motto?
„Ski like a man“ und „Alles ist gut, solange du wild bist“ (aus Die Wilden Kerle).